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Flowing with the Wind und Akrokastro in Patras – Γεια σου Ελλάδα

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(Athen–)Kiato–Patras120 km,  680 hm, ø24,1 km/h 

Um 9:35 nahm ich den Zug von Athen zurück auf den Peloponnes, bis zur Endstation in Kiato. Von dort startete ich um etwa halbzwölf auf dieselbe Strecke zurück nach Patras, nochmals mehrheitlich der mehrheitlich sehr schönen Route der Küste nach, wie ich sie schon ein paar Tage vorher schon gefahren bin.

Einfach in die andere Richtung. 

Da ich nun mit dem Wind fahren konnte, war es eine recht entspannte Sache. Nach etwa der Hälfte der Strecke zogen recht dichte Wolken auf – ich blieb aber ein weiteres Mal verschont. Es ist schon recht gediegen, wenn man gut 2000 km (Das rechne ich dann heute mal noch zusammen, alle diese Zahlen.) durch die Landschaft Pedalen kann und nur einmal den Regenschutz anzieht – und da auch nicht, weil es regnete, sondern weil es mit verschwitzten Kleidern in kühler Luft den steilen Arlbergpass hinunterging

Bei der Ankunft in Patras um 18 Uhr 53, kaufte ich mir grad mal einen neuen und vollen Bidon, den ich zum Testen natürlich auch grad leer trank. Immerhin: so eigentlich der Schluss der Tour. Was blieb noch mit dem Velo? Die Fahrt zum Hafen – etwa sechs Kilometer – und in Venedig vom Hafen zum Bahnhof – etwa zwanzig Kilometer.

An bester Wohnlage – unverbaubarer Meeranstoss
Mein neuer Bidon
18:53. Es ist Zeit, ein bisschen Ruhe einkehren zu lassen.

Patras ist eine ehrliche Stadt. Ein grosser Platz im Zentrum mit vielen Bars und Cafés gesäumt, grosser Fussgängerzone mit den üblichen grossen Geschäften und kleinen Boutiquen, auf der einen Seite der Golf von Patras, auf der anderen Seite die alte Burg auf dem Hügel, und genau die wollte ich mir ansehen.

Zuerst hatte ich das Gefühl, es sei alles abgesperrt, doch dann, noch weiter oben in einer Seitenstrasse, gab es tatsächlich einen kleinen Parkplatz (für geschätzt einen Kleinbus und drei Autos) mit einem Eingangsportal.

Die Geschichte der Festung geht bis ins 9. Jahrhundert vor Christus zurück, wurde laufend vergrössert, erobert, zurückerobert, hier zerstört, da wieder aufgebaut. Gebaut wurde sie vor allem mit schon vorhandenem Baumaterial, so sieht man in den Gemäuern auch schön rechtwinklig behauene Steine neben Teilen von antiken griechischen Säulen. 

Patras
Ausblick von der Burg von Patras
Säulenrecycling

Und wie so üblich halt auch einen schönen Ausblick über die Stadt.

Blick von der Burg in eine Häuserfurche von Patras . . .
. . . und ins Hinterland

Ich machte mich recht früh auf zum Hafen, nachdem ich den Nachmittag genüsslich ziellos verplemperte. 

Natürlich lief das Schiff erst gegen halb elf in Patras ein, so um halb zwölf konnten wir an Bord. Lustiger- oder ärgerlicherweise wurde des Gepäck der Fusspassagiere und der velocipeden Mitfahrer gescannt. Und ich? Ich musste meine Gaskartusche abgeben. Das finde ich ja doch einigermassen interessant – oder seltsam –, wenn ich bedenke, wie viele volle Benzintanks und Wohnmobile mit Zigfachem an Gas an Bord um die paar Velos drapiert sein würden.

Kurz nach 1 Uhr nachts legen wir ab.

Γεια σου Ελλάδα – Geia sou Elláda. 

Bei der Hafeneinfahrt
Bike di2 is ready for departure. (Ist übrigens wirklich die Rahmennummer. Der Hersteller hatte damals vergessen, eine einzugravieren. Und beim ersten Service konnte ich sie dafür selbst wählen.)
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Beim Zeus!
 

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Dienstag, 27. Oktober 2026

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