2014 mit dem Azub Twin von Ennetbaden (Schweiz) nach Marokko. Da musste einfach ein Blog her!

Restlegs Day in Innsbruck

IMG_4427 Altstadt von Innsbruck

Fühlt sich ein wenig wie Arbeit an, wenn man um viertelvorsieben aufstehen muss, um zu arbeiten, weil andere Leute auch ihre verdienten Ferien haben wollen und die betreffende Firma Leute entlässt, sodass die Spatzig eben nicht mehr so da ist, um einfach zusammen blauzumachen. Ich schreibe darum heute nicht viel. Weil: Wer will denn wissen, dass ich ein Relativpronomen in einem Satz eines Artikels über einen Finanzprofi ausgetauscht habe, der einfach falsch oder missverständlich war. Oder e...

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Warum wehst nicht von Westen, Wind?

IMG_4423 Der Inn am sünnele

Landeck–Innsbruck, 85 km, ø21,5 km/h, 649 m bergauf und 857 m bergab  Woher die vielen Aufwärts-Höhenmeter herkommen, weiss ich nicht. So von blossem Auge gehts heute eigentlich konstant ebefür oder leicht bergab, wenn man von zwei, drei Veloweghimmelskommandos absieht, von denen der einte 20% war. Zuerst folge ich der Hautpstrasse, recht zügig bergab, mit leichtem Rückenwind. Wenn das so weitergegangen wäre, wäre ich rein rechnerisch exakt um zirka 12.30 Uhr in Innsbruck gewesen. Aber ich machte ja auch mal ein Päuselchen. Trinken mu...

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Einmal aufwärts, einmal abwärts

IMG_4419 Langen am Arlberg: Das Velo wäre parat, der Fahrer noch nicht. Oder: die Angst des Velos vor dem Elfprozenter

Als ich die Route geplant habe, war mir nicht bewusst, was für ein Viech der Arlberg-Pass ist. Dass es nicht so easy-peasy sein wird, dämmerte mir dann schon mal. Jetzt bin ich 95 km und etwa 1700 Hm gescheiter. Feldkirch–Arlberg–Landeck95 km, ø17, 3 km/h, 1735 Hm Das Wetter ist gut. Der Wind ist weg. Es beginnt recht harmlos. Ein paar Steigungen. Komoot schickt mich über etliche Nebenstrassen, hat aber schon nach der ersten Abzweigung einen dummen Rüssel, ich solle doch jetzt besser umkehren. Langsam nehme ich es persönlich. Und nein...

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IMG_439_20260912-210252_1 Vor Sargans, Blick Richtung Norden: Und mein Velo hat 10‘000 km.

Baden–Zürich–Ziegelbrücke–Sargans–Vaduz–Feldkirch  Nähme mich ja wunder, ob man in der Migros diesen Strichcode eingeben könnte an der Kasse, und er sogar etwas bedeutet – falls ja, dann ist es sicher etwas Nahrhaftes. Oder dann steht auf dem Kassenzettel der Link zu diesem Blog-Beitrag. Also. Schön der Reihe nach. Um sechs Uhr aufstehen. Und die drei vörigen Eier im Kühlschrank schreien mir zu: Use me! Ein Rührei. Macht sich doch gut vor einer Velotour. Letzte Packanfälle, etwas auspacken, etwas einpacken, etwas umpack...

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Hellas, der Plan und ein paar durcheinandergebrachte Klischees

Komm, wir tanzen noch einen Souflaki, Zorbas singt „Griechischer Wein“, Costa Cordalis kocht Sirtaki, und zum Aufbruch von Odysseus rezitieren wir alle im Wohlklang der Kalimera die wichtigsten Verse des Epos „Efcharisto“ . Schon länger her, seit ich das letzte Mal in Griechenland war. Man merkts. Zeit also, die Reise anzutreten. Am 12. September gehts los, und knapp sechs Wochen später ist eine Kabine auf der Fähre von Patras nach Venedig auf meinen Namen reserviert.  Die Reise führt mich durch ...

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Back at Old Auntie‘s

IMG_3953 Great Western Road gegen neun am Abend.

Glasgow  Glasgow, die alte Tante, hat mich wieder. Die Stadt ist wie eine alte Bekannte. Man kennt sich, man schätzt sich – ich jedenfalls sie, und umgekehrt lässt sie mich nichts anderes glauben –, sie hat selbst bei Nieselregen ein Lächeln auf dem Gesicht und heisst mich immer wieder willkommen. Ich wohne wieder in der Jugi, im eigentlich besten Quartier der Stadt, grad oberhalb des Kelvingrove Parks, das Youth Hostel ist da einquartiert in zwei stattliche Einheiten der Park Terrace, eine der guten alten britischen Reihenhaussi...

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