2014 mit dem Azub Twin von Ennetbaden (Schweiz) nach Marokko. Da musste einfach ein Blog her!

Tag 80, 18. November

Mardi et vendredi à la même journée – La coincidence maroccaine

oder "And now, the end is near . . . – We did it our way".

Tanger
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Leicht bewölkt

Von der Raum-Zeit-Falte hatten wir's schon mal. Es ist höchste Zeit, das Thema noch einmal aufzurollen. Ohne Spock, Enterprise und Startrek und -wars und so Sachen, Alkohol war definitiv auch keiner im Spiel, ebenso wenig wie sonstige Drogen, obwohl wir genug davon angeboten bekommen haben, um ganze Freundeskreise damit zu versorgen.

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Tag 79, 17. November

Wir laufen den ganzen Tag durch Tangier, und es gibt kein Couscous hier
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Tanger

Schön

War tatsächlich die ganze Reise vergebens? Da gibt man sich in Frankreich alle Mühe, nicht jedes zweite Mal Couscous essen zu gehen, weil man das ja in Marokko dann bis zum Abwinken machen könne. Und jetzt? Couscous le vendredi seulement. Und zwar nicht nur in dem Restaurant von gestern. In allen.

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Tag 78, 16. November

Bienvenu à Tangier
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Tarifa–Tanger

Leicht bewölkt

Ein kurzer Hüpfer für uns, ein grosser Schritt für unsere Reise: Wir sind auf dem afrikanischen Koninent angekommen.

Der kurze Hüpfer war allerdings etwas länger als von den Werbeplakaten versprochen, denn die 35 Minuten dauerten schon fast eine Stunde. Aber so schlimm war das dann auch wieder nicht, zumal wir die Zwölfuhrfähre genommen haben und somit, dank wieder mal einer Stunde Zeitverschiebung, auch etwa um zwölf in Tanger einliefen. Die Muezzin riefen grad von überall her über die ganze Stadt zum Gebet auf.

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Tag 77, 15. November

Glückliche Kühe und unglückliche Kunden
b2ap3_thumbnail_Photo-20141116004304.jpgTarifa

Schön, meist leicht bewölkt

(36 km)

Nach dem meteorologischen Tiefschlag von gestern konnte es heute eigentlich nur besser werden. Und wir nutzten diese Gelegenheit für unseren letzten Tag in Europa: Dagmar machte das Städtchen und den Strand unsicher, während Didi eine kurze Tour der Küste nach geplant hatte – sie wurde kürzer als geplant, aber nicht weniger schön.

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Tag 76, 14. November

Wasser, wohin man blickt
Tarifa
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Regnerisch, kräftiger Südostwind, mit kurzen sonnigen Abschnitten

In Tarifa scheint tatsächlich das Wasser bestimmend zu sein.

Erstens mal hat's den ganzen Tag immer mal wieder geregnet. Und wenn, dann auch nicht grad zu knapp. Wir beklagen uns aber nicht, denn es hätte ja auch gestern so sein können. Heute konnten wir uns in Sicherheit bringen, falls es allzu deftig wurde.

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Tag 75, 13. November

Ensalada, tempo y sensaciones mixte

Conil de La Frontera–Tarifa
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79,9 km, T: 4:11, 19,1 km/h im Schnitt, Vmax: 52 km/h, seit Biarritz: 2513,53 km

Wechselnd bedeckt und sonnig, kurzer Regenschauer

Bitte behaftet uns nicht auf die spanische Grammatik; ob das Wort mixte richtig gebeugt ist, entzieht sich im Moment unserer Kenntnis.

Die letzte Etappe. . . . Das klingt schon so . . . abschliessend. Ist es das?

Die letzte Etappe, da hat's immerhin ein paar vorher gegeben, sonst würden wir das nicht so schreiben.

Die letzte Etappe, da muss auch ein gewisses Bewusstsein vorhanden sein, damit das überhaupt so über die Finger kommt.

Die letzte Etappe fährt ein. Mehr, als man das ein paar wenige Tage vorher noch gedacht hat.

Was auch immer davon am meisten zutrifft, es war unser letzter Velotag in Europa auf unserer Reise. Und der begann mit bedecktem Himmel und einem kühlen Wind. Und es lag Regen in der Luft, obwohl durch die zwar dünne, aber doch deckende Wolkenschicht die Sonne mal mehr, mal weniger durchdrückte.

Gegen Los Caños de Meca wurde es dann so feucht, dass wir uns schon nach circa zehn Kilometern für eine kurze Pause entschieden. Und da hatten wir gutes Gschpüri, denn kaum waren der Tee und der Kaffee bestellt, wurde aus dem zögerlichen Nieseln ein wahrhaftiger Regenschauer. Und falls ihr zu Hause nun ein wissendes Lächeln auf dem Gesicht habt, "Wir kennen das, und ihr auch bald wieder, hehehe", so habt ihr ja sowas von Recht. Nur: Wir haben uns ja nicht mal an schlechtes Wetter gewöhnen können. Wir wissen gar nicht, wie das geht. Was wir wissen, ist, dass wir schampar glücklich sein können, so selten nass geworden zu sein und so selten gefroren zu haben. Der Plan, dem Sommer nachzufahren, scheint aufgegangen zu sein.
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