Tag 63, 1. November

Lost and found

Sagres–Lagos–Silves
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Etwa 75 km – oder 105, schwierig zu sagen grad jetzt.

Windstill, leicht bewölkt

Nach ausgiebigem Frühstück in "unserer" Küche kamen wir beizeiten los. Wir waren natürlich mehr als froh, dass sich der Wind mal erholen musste von seinem Stress in den letzten Tagen, wäre es doch gelinde gesagt eine Tortur gewesen, die knapp zehn Kilometer mit fast konstanter leichter Steigung bis Vila do Bispo bei Verhältnissen wie gestern zurückzufahren. So wars ganz ok. Nicht viel mehr. Denn die Strasse war breit und gerade, sodass die Autos in hohem Tempo an uns vorbeischossen. Dank geringen Verkehrsaufkommens und gut ausgebauten Pannenstreifens wars trotzdem einigermassen friedlich. Leider kam es uns erst spät in den Sinn, die elektronische Karte zu konsultieren, auf der der Veloweg – also eigentlich die alte Strasse – eingetragen ist. Immerhin kamen wir gut vorwärts.

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Tag 62, 31. Oktober

Ruhen
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Sagres

18 Kilometer

Meist bewölkt bis bedeckt und immer noch windig

Enorm viel haben wir heute nicht zustande gebracht. Ausser vielleicht das Ende seinen Anfang nehmen lassen: Wir haben die Fähre gebucht für unsere Heimreise – teuer, so einen kleinen Teil eines solch grossen Schiffchens zu mieten. Falls alles klappt, sind wir dann etwa um halb wieder zu Hause.

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Tag 61, 30. Oktober

Ziele


Odemira–Sagres

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89,5 km, T: 4:33, 19,7 km/h im. Schnitt, Vmax: 54,5 km/h

Schön, sehr viel Wind

Grad eben, während unserer Pizza, hat Roger National irgendeinen Gegner runtergeputzt. Und wir sind heute ganz unten angelangt. Sind an den Rand der Karte, die uns die Welt bedeutet, gekommen. Zwischenziel erreicht, sozusagen, trotz der unschönen Windverhältnisse, die uns auch beinahe runtergeputzt hätten. Und was, wenn wir weiter gekommen wären?
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Von Odemira ging's eigentlich durchweg der N120 nach, heute mit leider etwas mehr Verkehr, aber immer noch in akzeptablen Grenzen. Von der Anhöhe grad nach unserem Übernachtungsort konnten wir nochmals einen Blick auf das hübsche Städtchen zurückwerfen, ehe wir über eine lange Ebene gegen den Wind kämpfen mussten. Der wurde bisweilen so stark, dass wir das Gefühl hatten, jetzt dann grad stehen zu bleiben. Manchmal kurvte uns die Strasse so, dass die Luft uns seitlich fast von der Strasse trieb.

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