84,9 km, T: 4:10, 20,4 km/h im Schnitt, Vmax: 60,5 km/h
Sonnig und warm, viel Wind
Textfetzen zu diesem Blog entstehen zum Teil während des Fahrens. "Der Kampf geht weiter", war so einer der Fetzen. Oder "Vom Winde verweht mit Happy End", wäre auch ein Titel gewesen. Was macht einen Tag zu einem guten Tag? Eine Etappe zu einer schönen?
Erstens mal die Landschaft. Und die war heute so abwechslungsreich wie schon lange nicht mehr. Zuerst lag eine Kakteenplantage an unserem Weg, dann durchquerten wir auf einer gut ausgebauten Nebenstrasse kilometerlange Olivenplantagen. Irgendwo in der Mitte stand eine grosse Anlage, deren Signet uns von den Olivenölflaschen im Restaurant schon bekannt vorkam. Um eine Ecke gebogen kam dann auch die ärmliche Containerbehausung, über den Zaun hingen halbwegs gewaschene Arbeitskleider.![]()
Dann änderte sich der Stil: Für den Rest des Tages fuhren wir an vielen Kuh- und Schafweiden vorbei, Eukalyptushaine und Nadelwälder verströmten immer wieder einen angenehmen Duft, weite Ackerflächen und viele brachliegende Wiesen konnten wir sehen, schottische Highlands kamen in den Sinn, ein See lag an unserm Weg, hübsche Städtchen, die mehr Leben verströmten als die in den letzten Tagen, luden zu Kaffee und Eistee, und das Bänkchen im kleinen Park war ideal für unser Picknick.